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Stachellose Biene (Meliponini)

Die Stachellosen Bienen kommen in tropischen und subtropischen Klimaten vor, insbesondere in Südamerika, in Afrika, Asien und Australien. In Amerika gab es bis zur Einführung der europäischen Honigbiene nur stachellose Bienen, in Australien gab es keine Honigbienen. Die Arten sind ähnlich sozial wie unsere Honigbiene.  Meliponini; ist eine zwischen der Honigbiene und den Hummeln stehende Bienenart.  Die Bienenstöcke stachelloser Bienen unterscheiden sich erheblich von denen anderer Honigbienen, man spricht von Nestern. Stachellose Bienen bauen Trauben von ovalen Wachstöpfchen. Diese Töpfe werden nach dem Füllen versiegelt. Stachellose Bienen sind wichtige Bestäuber tropischer und subtropischer Pflanzen.

Ab Muzen Cab, der "Honigsammler", war der Bienengott der Maya, der die Welt erschaffen hat. Im Maya ist das Wort für Welt und Honig dasselbe. Der Bienengott war auch der Schutzherr des Honigs der stachellosen Bienen und des daraus bereiteten Mets (Balche`). Maya Indianer in Mexiko betreiben traditionelle Imkerei mit der stachellosen Biene in modernen Holzbeuten (Kästen). Der Honig wird geerntet indem man die Honigtöpfe  ansticht und den Honig auslaufen lässt.

Beute für stachellose Bienen wie sie in Mexiko verwendet wird

Für die Ureinwohnern in Australien waren die sog. Zuckerbeutel (Ansammlung von kunstlosen Wachszellenklumpen der hausfliegengroßen einheimischen (Trigona), wichtigste Zuckerquelle.

Außerdem gibt es in Zentralaustralien noch eine Honigameise (Melophorus spec.) die als Zuckerlieferant genutzt wird. (Die Honigameise wird so lange von ihren Genossen mit Honigvorrat gefüttert wird, bis sie ein Honigsack ist, der ihre eigene Körpergröße um ein Vielfaches übertrifft). Diese Ameisen werden ausgegraben ihr Hinterteil mit dem süßem Nektar wird ausgesaugt.