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Bienen-Milben

Tropilaelaps-Milben

In Südost-Asien die Tropilaelaps-Milbe, von der dort heimischen Riesenhonigbiene (Apis dorsata) auf die eingeführte Europäische Biene übergewechselt. Auf dem neuen Wirt ruft sie ähnliche Schäden hervor wie Varroamilben. Im Gegensatz zur Varroa kann sie zwar im Volk nicht lange ohne Bienenbrut überleben, dafür hat sie offensichtlich auch außerhalb des Volkes Überlebenschancen.

Das Kaschmir-Virus

Es ist bisher vorwiegend in Australien und Neuseeland verbreitet, wo die Varroamilbe noch nicht nicht flächendeckend vorkommt. In den USA soll es flächendeckend verbreitet sein, ohne Schaden hervorzurufen. Auch in Europa hat man es in einer Region in Spanien nachgewiesen.

Bei Untersuchungen in Hessen und in Süddeutschland wurde das gefährliche Kaschmir-Virus nachgewiesen. Allein in Hessen hat das Bieneninstitut Kirchhain zwölf von 49 untersuchten Bienen Ständen positiv getestet. Die Forscher gehen aber davon aus, dass das Virus viel weiter verbreitet ist. Der Krankheitserreger wird wahrscheinlich durch die Varroa-Milbe auf die Bienen übertragen. Vermutet wird, dass das Kaschmir-Virus das Immunsystem der Bienen angreift. Die Insekten finden dadurch nicht mehr zu ihren Bienenstöcken zurück.