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Stachelapparat der Honigbiene

Der Giftstachel der Honigbiene ist die ehemalige Legeröhre umgewandelt zu einem Wehrstachel mit Giftdrüse. Die meisten Bienenarten besitzen einen Giftstachel zur Verteidigung. Der Stachel der Honigbiene hat Widerhaken und unterscheidet sich dadurch vom Stachel anderen Stechimmen.

Sticht eine Honigbiene ein Wirbeltier, bleibt der Stachel wegen der Widerhaken in der Haut stecken (Wespen können mehrmals stechen da ihr Stachel keine Wiederhaben besitzt). Die abfliegende Biene reißt sich dass Stechorgane mit der Giftdrüse aus dem Hinterleib, an dieser Wunde stirbt sie. Bei einem Stich zur Verteidigung gegen andere Insekten in deren Chitinpanzer verfangen sich die Wiederhaben nicht, die Biene kann den Stachel zurückziehen.

Steckt der Stachel z.B. in der Haut eines Menschen wird weiter Gift in den Körper gepumpt. Deswegen den Stachel mit dem Fingernagel sofort aus der Haut entfernen. Beim Stich der Biene wird ein Alarmpheromon freigesetzt welches weitere Stockgenossinnen auf den Plan ruft.

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GD-Giftdrüse

GB-Giftblase

aD-alkalische Drüse

G-Gabelbein

Srb-Stachelrinnenbogen

Stb-Stechborstenbogen

O-oblonge Platte

W-Winkelstück

Qr-Quadratische Platte

Srw-Stachelrinnenwulst

Sb- Stachborsten

S-Stachelscheide

m1/m4-Muskeln, von den Platten ausgehend, bewirken das Eindringen der Stechborsten in die Wunde.

Der Bienenstich. Es handelt sich um einen Kuchen mit Pudding-Sahne-Füllung und darübergestreuten Mandeln.
Eine Legende erzählt, dass im Jahre 1474 die Einwohner der Stadt Linz am Rhein einen Angriff auf ihre Nachbarstadt Andernach planten. Der Kaiser hatte zuvor den Linzern den Rheinzoll entzogen und den Andernachern zugesprochen. An besagtem Morgen waren in Andernach zwei Bäckerjungen früh unterwegs, und naschten aus den Bienenkörben, die in langen Reihen auf der Stadtmauer standen, Honig. Da entdeckten sie die herannahenden Feinde aus Linz und warfen zur Abwehr die Bienenkörbe hinunter. Die Bienen zwangen die Angreifer zum Rückzug.
Um dieses Ereignis zu feiern, wurde ein besonderer Kuchen gebacken, der den Namen Bienenstich erhielt.